


Gelegentlich kann es vorkommen, dass Tiere die Akupunktur mittels Nadelung nicht tolerieren bzw. als unangenehm empfinden. Eine sehr gute Alternative bietet hier die Laserakupunktur. Denn die Laserakupunktur ist deutlich mehr als nur die Behandlung von Akupunkturpunkten durch Laserlicht anstelle von Nadeln. Sie stellt eine Synthese zweier sehr effektiver Therapie-Formen dar: Der Akupunktur und der LLLT (Low-Level-Laser-Therapy), also die lokale Laser-Behandlung des erkrankten Gewebes (z.B. Ekzeme, schlecht verheilte, evtl. "knotige" Narben, etc.).
Ebenso garantiert die Laserakupunktur eine absolut schmerzfreie Behandlung für den 4-beinigen Patienten. Die Laserakupunktur ist aseptisch und hat kurze Therapie-Zeiten (Laserung des Akupunktur-Punktes zwischen 20 Sek. und max. 1 Minute). Sie ist sehr gut einsetzbar an Körperstellen, die durch die klassische Akupunktur schwieriger zu behandeln sind (z.B. Schleimhäute, Kopf, Ohren). Auch ist mit der Laserakupunktur eine direkte Behandlung von Schmerzpunkten möglich.
Durch die Wirkweise der Laserbestrahlung (u. a.. Anregung des zellulären Stoffwechsels, Anstieg spezifischer Enzyme, Vermehrung der Kollagenfasern, Verbesserung der Zugfestigkeit an Wundrändern, Verbesserung der Kapillardurchblutung, etc.), gestaltet sich das Spektrum für den Einsatz des Medizinischen-Impuls-Lasers sehr breit und umfasst im Wesentlichen folgende Indikationen:
• gestörte Wundheilung
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Sehnenerkrankungen (Tendopathien)
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Muskelerkrankungen (Myopathien) und Verspannungen im Rücken
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Muskelprellungen
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Hämatome
• Ödeme
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Serome (Ansammlung von Wundsekret)
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Ekzeme (z.B. Mauke)
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Hautirritationen
u. v. m.
Die Therapiedauer hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B.:
• Hautpigmentierung und Hautstärke (-dicke)
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Fellstärke
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Laserstärke
Somit können auch die Behandlungszyklen unterschiedlich sein, denn sie richten sich nicht nur nach den o. a. Faktoren sondern auch nach der Stärke der Erkrankung/Verletzung bzw. wie lange die Erkrankung/Verletzung schon vorhanden ist (akut oder chronisch).
Bei akut entzündlichen Prozessen kann man als Mittelwert ca. 5 Sitzungen ansetzen, wobei hier erwähnt werden muss, dass die ersten 3 Sitzungen an direkt aufeinander folgenden Tagen, die nachfolgenden Sitzungen im Abstand von ca. 2 - 3 Tagen (max. aber 72 Std.) durchgeführt werden sollten.
Bei chronischen Prozessen sollte man von ca. 10 Sitzungen ausgehen, da chronische Prozesse mehr Energie benötigen als akute. Auch hier sollten die ersten 3 Behandlungen direkt aufeinander folgen, die restlichen Sitzungen können auf 2 – 3 Mal wöchentlich verteilt werden.
Angezeigte Kontraindikationen bei der Laserbehandlung sind u.a.:
• Behandlung endokriner (= nach innen abgebend) Drüsen
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Schwangerschaft
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Infektionskrankheiten mit seuchenhaftem Verlauf
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Tumore (aufgrund der erhöhten Zellteilungsrate)
In meiner Mobilen Akupunktur-Praxis arbeite ich mit dem MPL 2520, einem gepulsten Handy-Laser. Er eignet sich sowohl für die Tierakupunktur (Groß- wie auch Kleintiere), als auch zur Flächentherapie. Durch seine für die Tierbehandlung optimierten Einstellungsmöglichkeiten ist er für meine Praxis zu einer hervorragenden Ergänzung der klassischen Akupunktur geworden.
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